Seminare 2012

 angegliedert an 

  Seminar für psychodynamische Pädagogik, Beratung und Therapie

 

Info-Link:   www.papenmeier.beepworld.de

28. Januar 2012

Moderation von Elterngruppen

- Hauptseminar -

Moderationstechniken in Elterngruppen führen zu effektiven Ergebnissen, da die Eltern selbst zu diesen beigetragen haben. Grundgedanke des Seminars ist der ressourcenorientierte Ansatz in der Familien- und Elternarbeit. Mit einfachen Mitteln und Moderationsgeschick, können z.B. Themen aus der Erziehung und Problemstellungen in Kindergärten und Schulen vermittelt und aufgearbeitet werden. Die Beteiligung der Eltern führt zu einem lebendigen Austausch, der durch aktive Teilnahme und Einbindung von Meinungen, persönlichen Erfahrungen und Emotionen eher eine langfristige Resonanz mit sich bringt. Die Seminarteilnehmer können durch eigenes Ausprobieren verschiedener Moderationstechniken selbst erleben, wie dynamisch Elterngruppen durch eine gezielte Moderation werden.

 

10. März 2012 Psychodiagnostik im Kindesalter
- Hauptseminar -
Pädagogische Fachkräfte leisten einen großen Beitrag bei der Früherkennung von Verhaltensauffälligkeiten, emotionalen Problemen und Entwicklungsverzögerungen im Kleinkind-/und Kindesalter. Verschiedene Möglichkeiten der Beobachtung, Tests und Dokumentation helfen, Verdachtsmomente zu begründen und das Kind in seinem Erleben näher kennen zu lernen. Das Seminar möchte einfache praktische Anhaltspunkte und theoretische Grundlagen der Psychodiagnostik im pädagogischem Umfeld vermitteln und soziale Bedingungen sowie die Familie des Kindes einbeziehen. Dabei stehen häufige Auffälligkeiten wie Kinderängste, Hemmungen, Aggressionen, Unruhe, soziale Probleme, Unlust, usw. im Forderung. Merkmale die entwicklungstypische Auffälligkeiten von psychischen Störungen unterscheiden, sollen aufgegriffen werden.

  

17. März 2012

Ressourcenorientierte Elternberatung

- Hauptseminar -

„Eltern beraten“
Wenn Probleme im Bereich des Lernens oder Verhaltens von Kindern auftauchen, suchen sich viele Eltern professionelle Hilfe. Wichtig ist, dass der Berater dabei die Fähigkeiten der Eltern beachtet, um Lösungen gemeinsam zu finden. Eltern verbringen die meiste Zeit mit ihrem Kind und einzelne Therapie- oder Beratungsstunden können ein Problem deshalb nur ungenügend angehen, zudem gibt es der Familie Selbstbewusstsein, eigene Strategien zu entwickeln und den Alltag zu bewältigen. Wie Eltern dahingehend unterstützt werden können, ist nur ein Thema des Seminars.

  

24. März 2012 "Das aggressive Kind"

Pädagogen, Sozialarbeiter und Erzieher werden zunehmend mit Aggressivität bei Kindern und Jugendlichen konfrontiert.
Im Seminar soll zunächst eine Auseinandersetzung mit den Begriffen und Erscheinungsformen der Aggression und Aggressivität stattfinden. Anhand verhaltenswissenschaftlicher, psychoanalytischer und individualpsychologischer Theorien wird eine Annäherung an mögliche Ursachen auffälligen Verhaltens möglich. Diese werden dargestellt und gemeinsam diskutiert.
Die theoretischen Überlegungen sind Grundlage für die Entwicklung therapeutischer und pädagogischer Fördermaßnahmen. Hier ist es wichtig, dass jeder Seminarteilnehmer die Möglichkeit bekommt, diese auf die eigene Praxis hin zu reflektieren und zu überprüfen. Dazu soll im Rahmen des Seminars ausreichend Gelegenheit gegeben werden.
Selbsterfahrungsanteile unterstützen die Annäherung an das Thema Aggression und Aggressivität und können den eigenen Umgang mit Aggression im Alltag und gegenüber Mitmenschen bewusster werden lassen.

  

Berufliche Weiterbildung:
Sensomotorische Förderung nach INPP
in Kindergarten und Schule
31. März 2012 - 21. April 2012 - 28. April 2012

  

20.-22. April 2012

 

Fachfortbildung:

Sexueller Missbrauch an Kindern
Erkennen - Handeln - Vorbeugen

 

28. April 2012 "Mein Papa ist ein Baum!"
Kinderzeichnungen verstehen
Kinderzeichnungen sind Mitteilungen und Bestandteil der kindlichen Kommunikation, ähnlich wie das Spielen. Eltern und Pädagogen können viel über das Seelenbefinden eines Kindes erfahren, wenn sie sich zusammen mit dem Kind seinem Bild widmen. Oftmals sind ganze Geschichten mit den Zeichnungen verbunden, aber auch Bedürfnisse und Ängste können darin verborgen sein. Dabei bedient sich das kleiner Kind archaischer, unbewusster Symbole, die für Personen oder Gefühle stehen können.
Doch eine Kinderzeichnung kann auch zur Beurteilung des Entwicklungsstandes eines Kindes dienen und wertvolle Hinweise auf Störungen bieten.
Im Seminar widmen die Teilnehmer sich Kinderbildern unter den verschiedenen, genannten Gesichtspunkten.

   

12. Mai 2012

Beginn der Weiterbildung:

Fachpädagoge/in für elementare Sprachförderung

 

19. Mai 2012 Blickpunkt: Konzentration
Konzentration ist eine Fähigkeit, die Kinder im Laufe ihrer Entwicklung erlernen. Sie bezeichnet den Zustand, sich willkürlich für einen bestimmten Zeitraum auf eine bestimmte Sache zu konzentrieren, d. h. alle Sinne darauf hinzulenken.
Als grundlegende Fähigkeit zur Konzentration ist zunächst die allgemeine Aufmerksamkeit und Wachheit des Kindes zu nennen. Diese Kompetenz wiederum setzt voraus, dass das Kind mit allen Sinnen seine Umwelt erfahren kann.
Wenn es im Bereich der Konzentration zu Störungen kommt, ist es somit unerlässlich, nach den Ursachen zu suchen. Nur mit dem Aufbau von Fähigkeiten können Konzentrationsstörungen langfristig und gezielt überwunden werden. Dazu gehören Motivation, Wahrnehmung, Verhalten, psychosoziale Hintergründe, die die Konzentration und das Verhalten beeinflussen.
Verschiedene Tests und Beobachtungen können Aufschluss darüber geben, warum das Kind sich nicht mit voller Aufmerksamkeit einer bestimmten Sache zuwenden kann. Die Beobachtungen und Tests lassen auch Vermutungen darüber anstellen, ob sich im neuro-physiologischen Bereich Defizite befinden, die zu einer gestörten Aufmerksamkeit führen können, z. B. Hyperaktivität, ADS und ADHS.
Im Seminar wollen wir uns den verschiedenen Aspekten der Konzentrationsentwicklung von Kinder zuwenden und mit Praxisübungen erfahrbar machen.

   

9. Juni 2012 Wie funktioniert das Lernen?
Kindliche Entwicklungsvoraussetzungen nutzen
- Hauptseminar -
Kinder haben einen angeborenen Drang, sich mit ihrer Umwelt auseinander zu setzen und Wissen anzureichern. Dabei möchten sie ihren Lebensraum aktiv erkunden und mitgestalten.
Motivation und Entdeckerfreude sind angeborene Antriebe, damit das kindliche Gehirn die Potentiale der ersten Entwicklungsphasen voll ausschöpfen kann. Nur unter diesen Voraussetzungen ist eine gesunde Entwicklung möglich. Um seine Möglichkeiten auszuschöpfen braucht das Kind somit kindgerechte Lernräume, die vor allem sein natürliches Verhalten fördern. Lernen findet somit über die ganzheitliche Aktivierung aller Hirnareale statt, die nebenher noch Qualitäten im Bereich der Bindungs- und Sozialentwicklung heranreifen lassen.
Im Seminar möchten wir vor allen Dingen praxisorientiert für pädagogische Fachkräfte darlegen, welche Zusammenhänge des Lernens gegeben sein sollten, damit die kindliche Lernentwicklung optimiert werden kann. Da die individuellen Voraussetzungen der Kinder sehr unterschiedlich sind, genau so wie seine bevorzugten Sinne, Stärken und Neigungen, soll kein „Schema“ entstehen, in das jedes Kind hinein passt.
Es werden Anregungen für eine fördernde Umwelt dargestellt, die sich an den Bedürfnissen von Kindern und deren Lernverhalten orientiert.

   

23. Juni 2012
Sensorische Integration und Lernen
Störungsfreies Lernen setzt die Funktion aller Wahrnehmungs- und Entwicklungsbereiche eines Kindes voraus. Oftmals werden Lernstörungen nicht als körperlich bedingte Entwicklungsbeeinträchtigungen erkannt. Um Lernfortschritte zu erzielen hilft betroffenen Kindern eine kognitiv orientierte Förderung kaum, vielmehr müssen differenzierte Entwicklungsmerkmale diagnostiziert und entsprechend kompensiert werden.
Im Seminar werden auf diesem Hintergrund Möglichkeiten vorgestellt.

   

1. September 2012
Pubertät als Entwicklungsaufgabe verstehen
Für Eltern und Kinder ist die pubertäre Phase eine große Herausforderung. Der Heranwachsende muss sich mit den körperlich-seelischen Veränderungen auseinandersetzen, geschlechtliche Beziehungen neu bewerten und seinen Platz unter Gleichaltrigen finden. Eltern sind gefordert sinnvolle Grenzen zu setzen, doch müssen sie immer mehr loslassen und darauf vertrauen, dass ihr Kind eigenständige Entscheidungen treffen kann. Dieser Prozess verläuft für Eltern und Kinder nicht ohne äußere und innere Konflikte. Wie diese Konflikte entstehen und gemeinsam der Weg bis zum Erwachsensein des jungen Menschen gegangen werden kann, sind ebenso Thema des Seminars wie besondere Probleme während der Pubertät.

  

15. September 2012
Suchtprobleme bei Jugendlichen
„Hinter jeder Sucht verbirgt sich eine Sehnsucht!“
Deshalb brauchen Jugendliche, die Gefahr laufen, von Drogen abhängig zu werden, Verständnis von Eltern und Pädagogen, die ihre Probleme und Bedürfnisse erkennen. Im Seminar werden Ursachen und Folgen von Drogenmissbrauch sowie Hilfsangebote für betroffene Jugendliche dargestellt und erarbeitet.

  

22. September 2012

"Aus der Seele gespielt!"
Musiktherapeutische Elemente
in der pädagogischen Arbeit

Musik bereitet vielseitige, kommunikative Wege für Kinder. Über den spielerischen Umgang mit Tönen, Liedern, Improvisationen, Rhythmen und Klangspielen, erfahren Kinder neue Erfahrungen im sozialen Miteinander und individuellem Erleben. Neben den emotionalen Aspekten, fördert Musik kognitive Entwicklungsprozesse und Wahrnehmungsvoraussetzungen des Kindes.
Im Seminar werden zahlreiche Ideen zum Umgang mit Musik vermittelt und durch praktische Übungen erfahren. Dabei sind keine besonderen musikalischen Vorerfahrungen notwendig.

  

6. Oktober 2012

"... damit sie nicht auf die schiefe Bahn geraten!"
Jugendkriminalität verstehen und vorbeugen

Abweichendes, kriminelles Verhalten bei Jugendlichen wird immer häufiger von Medien dargestellt. Dabei geht es meistens um Gewalt an Schulen und durch kriminelle Jugendbanden. Meistens hat Jugendkriminalität eine Geschichte und Jugendliche brauchen Chancen, sich zu behaupten und ihre Zukunft zu gestalten, damit sie nicht „auf die Schiefe Bahn“ geraten. Wie Pädagogen Jugendkriminalität begegnen können, Konzepte gegen Gewalt, aber auch Kriminalitätsprävention sind Themen des Seminartages.

  

27. Oktober 2012 "Ganz Ohr sein"
Förderung der phonologischen Bewusstheit bei Kindern

Die intakte Hörverarbeitung bei Kindern ist Voraussetzung für eine gesunde Sprachentwicklung und das Lesen- und Schreibenlernen. Wahrnehmungsprobleme im Bereich der Hörverarbeitung können zu unterschiedlichen Auffälligkeiten im Lernen, der Motorik und dem Verhalten von Kindern führen. Leider bleiben diese nicht selten unerkannt und das Kind bekommt nicht die adäquate Förderung, die es braucht. Tests im Vorschulalter erfassen oftmals nicht alle Bereiche der Hörverarbeitung und phonologischen Bewusstheit.
Dabei lassen sich diese Probleme leicht erkennen. Das Seminar geht auf die Bedeutung der phonologischen Bewusstheit ein, deren Einfluss auf die Gesamtentwicklung des Kindes und Möglichkeiten Störungen zu erkennen und zu helfen. Praktische Übungen und Vorschläge sollen bei der Prävention, Diagnose und Förderung unterstützen.

   

17. November 2012 "Vom Strich zur Schrift"
Graphomotorische Entwicklungsförderung bei Kindern

Feinmotorische Schwierigkeiten im Kindesalter haben vielseitige Ursachen. Die Kinder erleben durch mangelnde Handgeschicklichkeit Misserfolge, die sie z. B. im Hinblick auf Malen oder Schreiben demotivieren. Durch gezielte Förderung und Spiele kann die motorische Entwicklung von Kindern positiv beeinflusst werden. Im Seminar werden mit dem Konzept: "Punkt, Punkt, Komma, Strich, fertig ist das Mondgesicht" -Übungen zur graphomotorischen Entwicklungsförderung mit "Stiffy"- zahlreiche Ideen vermittelt, die Kindern helfen können.

   

15. Dezember 2012 "Verstehst du mich?"
Sprachstörungen und spielerische Sprachförderung

Sprach- und Kommunikationsprobleme bei Kindern geraten immer mehr in den Blickpunkt von Eltern und Pädagogen. Im Seminar werden Informationen über Störungen in der Sprachentwicklung von Kindern und Möglichkeiten der Sprachförderung bereits in der Früherziehung vermittelt. Mit dem Konzept: "Komm mit ins Schnatterland!" -Spielerische Sprachförderung bei Kindern- erhalten die Teilnehmer viele praktische Handreichungen.

 

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